Start Übungen 2011

2011

Schlussübung 2011

Die Herbstprobe der Feuerwehren beschliesst quasi für die Aktiven das Jahr. So geschehen am Wochenende in mehreren Gemeinden des unteren Fricktals. Viele Übungen wurden in den zurückliegenden Monaten absolviert, in den Fachbereichen feilte man daran, dass die Zusammenarbeit auch zwischen den Spezialisten funktioniert. Das Testen von Alarm-und Präventions-Einsätzen zur Abwendung von Notlagen bleibt immer im Mittelpunkt

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Mit viel «Musik», also Blaulicht und Horn, eilte am Samstagnachmittag die Feuerwehr ins Städtli, wo die traditionelle Herbstübung stattfand.

 

Bei der Martinskirche galt es, einen Fallschirmspringer, der sich am Kirchturm mit seinem Schirm verheddert hatte, aus seiner misslichen Lage zu befreien. Mittels Drehleiter und Sprungretter (ein Luftkissen, auf das sich Menschen gar aus 60 Meter Höhe stürzen können) wurde die Menschenrettung auf dem Kirchplatz vor zahlreichen Schaulustigen durchgeführt.

Erstmals kam die neue V-Force-Brandschutzkleidung mit roter Überjacke (mit eingearbeiteter Rettungsschlaufe, falls der Retter einmal selbst Hilfe braucht) und Überhose zum Einsatz. Vize-Kommandant Daniel Heusser moderierte die Aktionen und vermittelte dabei interessante Einblicke in die Feuerwehrarbeit. 

  

Zweiter Übungs-Ort unter dem Namen Master-Blaster, war im Polizeigebäude an der Marktgasse, wo der Atemschutz mit Pressluftatmer eingesetzt wurde. Angenommen war ein gezündeter Sprengsatz mit nachfolgendem Brand, der eine klare Rettungs- und Brandbekämpfung vorgab. «Normaler Weise gibt es hier Rücksprachen mit Experten, bevor wir reingehen», hörten die Beobachter in diesem besonderen Fall. Interessant war auch zu sehen, wie mit dem Schleifsack verletzte Personen über das Treppenhaus aus dem Gebäude gebracht wurden. 

   

Von einem hervorragenden Einsatz sprach im Anschluss an das Manöver Einsatzleiter Sandro Kobelt. Es zeigte sich, dass wegen verschiedener Baumassnahmen eine direkte Zufahrt an das Brandobjekt nicht möglich war. Daher rückten die Helfer, über die Bahnhofstrasse/Zähringerplatz an.

«Es sollte daran gedacht werden, dass die Gassen von Fahrzeugen frei gehalten werden», forderte Kobelt die Städtlibewohner auf, nur zur Ent-/Beladung die Durchgänge zu verschmälern und immer in Rufweite zu bleiben. 

   

Stadtrat Hans Gloor, zuständig für das Ressort Sicherheit und Verkehr, lobte den Ideenreichtum in der

Übungsannahme. Die Feuerwehr übe realitätsnah und sei gut vorbereitet.

«Ohne ständiges Training kommt man wirklich nicht weiter.»

 

Bericht: Heidi Rombach (Aargauerzeitung)
Weitere Bilder in der Gallery

Bilder: Simon Ertler und Feuerwehr Rheinfelden
 

Atemschutz Pokalwettkampf 2011

Kurz nach Mittag, am Samstag den 5. No­vember konnte man Feuerwehrmänner und Jugendfeuerwehr im Augarten sehen. Sie schienen überall zu sein, in jeder Ecke. Ge­gen 14h war alles im Zentrum voll von roten Feuerwehrfahrzeugen aus der Schweiz und Deutschland, sogar ein blauer THW Lastwagen war da.

 

Dann begannen die Feuerwehrmänner mit Masken und Luftflaschen herum zu laufen. Was machten sie da, haben sich viele gefragt? Eine Übung?

 

Nein, es war Atemschutz-Wett­kampf, bei welchem die Feuerwehrmann­schaften aus Rheinfelden, dem badischen Rheinfelden, Möhlin und Zeiningen mitge­macht haben. Dieser Wettkampf findet einmal im Jahr statt und dient der guten Beziehung und der Zusammenarbeit zwischen verschie­denen Feuerwehren in der Nachbarschaft. Dieses Jahr war unsere Feuerwehr Rhein­felden der Gastgeber.

 

Unter der Leitung von Stefan Gehrig wurde der Augarten als Wett­kampfstandort ausgesucht und eingerichtet. Es wurden jeweils zweier-Teams gebildet. Sie mussten fast um den ganzen Augarten herum laufen und verschiedene Posten abarbeiten. Das alles unter erschwerten Bedingungen: Vollmontur, Atemschutzmaske und mit relativ schweren Druckluftflaschen. Neben Zeit spiel­te auch die Konzentration eine sehr wichtige Rolle und man konnte viele Punkte dadurch gewinnen oder verlieren. Was bei einem Wett­kampf wie diesem, sehr entscheidend ist.

Bericht: Augarten Spatz 
 

Übung vom 06.05.11

Das Themen Schwergewicht an diesem Abend hiess Lüfter.

 

Am 1. Posten musste mit dem neuen Grosslüfter, der Keller vom Werkhof durch saugen, rauchfrei gemacht werden. Es zeigte sich relativ schnell, dass eine Sauglute für diese Aufgabe nicht reichte und somit beide eingesetzt werden mussten. Die Handhabung der Gerätschaften konnte so gefestigt werden und die Problematik Lüften ohne Abluft-Öffnung erkannt werden.

 

Auf dem 2. Posten hiess es dann „Ibiza Schaumparty“. Mit dem Leichtschaumgenerator galt es, die bereitstehende Mulde sofort mit Leichtschaum zu befüllen. Die Teilnehmer mussten die Tücken der Gerätschaften so 1:1 kennen lernen und die wichtigen Punkte für den Aufbau zu beachten. Die Teilnehmer hier lösten diese Aufgabe mit sehr viel Spass und Elan.

 

Auf dem 3. Posten an diesem Abend, wurde das Thema Entlüften von Kanalisationen gefestigt. Mit einem Rauchgerät hat die Übungsleitung zuvor, die ganze Kanalisation um den Werkhof mit Rauch gefüllt. Bevor die Teilnehmer jedoch zur Tat schreiten konnten, mussten sie in 2 Gruppen aufgeteilt, erst den ganzen Ablauf mit den wichtigsten Punkten mit Kreide auf den Boden aufzeichnen. Wahre Picassos wurden jedoch dabei nicht entdeckt.

 

Die Neueingeteilten Maschinisten lernten an diesem Abend auf einem separaten Posten das ULF kennen. Hier war die richtige Inbetriebnahme und Materialkenntnis Themen Schwerpunkt.

 

 

Übung vom 29. 04. 11

Nach 19 Uhr erhielt am Freitagabend die Feuerwehr Augst/Kaiseraugst die Alarmmeldung „Brand in Rheinfelden, Gesundheitszentrum Fricktal". Zuvor war die Feuerwehr Rheinfelden zu dem Brandmelderalarm ins GZF aufgeboten worden und musste feststellen, dass dichter Rauch aus dem Keller des „Altbaus" drang. Sofort bot der Einsatzleiter zur Verstärkung die Nachbarfeuerwehr und weitere Mittel auf.

Gott sei Dank handelte es sich aber um die von langer Hand vorbereitete Einsatzübung "Western Alliance" für die Feuerwehr Rheinfelden und Augst/Kaiseraugst. In Zusammenarbeit mit den Sicherheitsverantwortlichen des Gesundheitszentrums haben die Ausbildungsverantwortlichen beider Feuerwehren eine grossangelegte Übunsanlage für Brandbekämpfung, Rettungsdienst und Evakuation/Räumung angelegt. Über 29 Figuranten, welche 5 perfekt mulagierte Schwerverletzte, medizinisches Personal und Patienten darstellten, gaben der Übung eine äusserst realistische Note. Auch wurde das Spitalpersonal, wie der technische Dienst, die Pflegerinnen und die Stockwerksverantwortliche des evakuierten Stockwerkes im Einsatz komplett eingebunden.

Das Thema Evakuation und Räumung in Gebäuden wird von der Feuerwehr Rheinfelden seit Jahren speziell thematisiert, da es in Rheinfelden viele öffentliche Gebäude mit grosser Personenbelegung gibt. Dazu gehören Altersheime, Gesundheitszentren, Hochhäuser, Einkaufszentren, aber auch bereits 4-5-stöckige Mehrfamilienhäuser. Dies  ist eine grosse Herausforderung an das Manpower-Management und die Feuerwehreinsatztaktik. Über 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz und haben die Zusammenarbeit mit der Nachbarfeuerwehr, die Zusammenarbeit mit den Elementen des GZF und die Räumung eines Gebäudes mit einer grösseren Anzahl Personen unter erschwerten Bedingungen geübt.

Am Schluss waren alle froh, nach der Übung relativ entspannt und bei einem Imbiss die gewonnen Eindrücke und Lehren aus der Übung besprechen zu können.

Weitere Bilder!

 

Übung vom 08.04.2011

Die erste Pio Übung in diesem Jahr, fand unter dem Thema Sicherheit auf Bahnanlagen statt.

An diesem Abend wurde in 2 Gruppen gearbeitet. Die einte Gruppe wurde auf das Thommen Areal geführt, wo ein Bahnwagen auf der Seite lag. Es galt eine Dachöffnung und eine Seitenöffnung oben auf dem Wagen zu erstellen. Das dieses unterfangen nicht einfach war, zeigte sich schon nach kurzer Zeit. Schliesslich aber musste der Bahnwagen doch dran glauben.

Die zweite Gruppe begab sich zu den Geleisen wo der Lösch- und Rettungszug auf die Teilnehmer wartete. Im ersten Block, wurde alles was die Sicherheit im und um den Bahnbetrieb behandelt. Im zweiten Block, fand dann eine Besichtigung des neuen Zuges statt. Wichtige fragen wie zb:  was kann uns der LRZ für Mittel wann bringen. Wurden von den Angestellten der SBB alle samt beantwortet. Nach der Spannenden Übung am späteren Abend, wurden alle Teilnehmer von unserem Verpflegungs- Offizier P. Mechler mit einem Delikatem Schmaus verpflegt.

 
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